Theater in der Orgelfabrik

34 Jahre „Theater in der Orgelfabrik“ das heißt: 54 Uraufführungen in dieser Zeit.

Ins Leben gerufen wurde das Theater in der Orgelfabrik 1987. Ausgangspunkt und der ‘zündende Funke’ war dieser ungewöhnliche Raum und seine ganz besondere Atmosphäre.

Ein ‘Autorentheater’ wurde ins Leben gerufen, das ausschließlich Uraufführungen in seinem Programm hat. Die Stücke im “Theater in der Orgelfabrik” hatten von Anfang an einen unverwechselbaren Charakter. Sowohl auf Persönlichkeiten aus Geschichte oder Literatur wie Caspar Hauser, Casanova, Molière, Don Giovanni, als auch auf bestimmte Themen hin werden die Stücke geschrieben – so die Trilogie um das Schicksal der Titanic, ‘Haus Frankenstein’ oder ‘Dr. Jekyll & Mr. Hyde’, ‘Blaubart’ und ‘Der Untergang des Hauses Usher’.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei schon seit Jahren auf die theatralische Umsetzung von Erzählungen großer deutschsprachiger Dichter gelegt, wie in Thomas Manns ‘Tod in Venedig’, und die Kafka-Trilogie ‘Kafkas Schloß’, ‘Kafkas Die Verwandlung’, ‘Der Proceß’ die erweitert wurde um ein neues Stück, ‘Ein Bericht für eine Akademie’. Auch einen Roman des russischen Autoren Michail Bulgakow haben wir auf die Bühne gebracht, “Der Meister und Margarita”. Dann folgte ‘Der Fluch des Golem’, ‘Shakespeare oder nicht Shakespeare’, ‘Spiel in Venedig’ und im letzten Jahr stand ‘Das Haus in der Rue Morgue’ auf dem Spielplan.

Und so läuft, wie immer in den Sommermonaten als “Bereicherung des Karlsruher Kulturlebens” das “Theater in der Orgelfabrik” auf Hochtouren.

Unser Ensemble


Franco Rosa

Franco Rosa promovierte 1977 an der Universität Mailand als Doktor der Philosophie. Engagement am Staatstheater Wiesbaden als Assistent, Schauspieler und Regisseur. Danach am “Gran Teatro La Fenice” in Venedig als Tourneeleiter. Mitarbeit bei italienischen Gastspielen von Pina Bausch als Übersetzer. Seit 1987 Regisseur und Leiter des “Theater in der Orgelfabrik”


Martina Eckrich

Absolvierte die “Hochschule für Musik und darstellende Kunst” in Saarbrücken. Danach Engagements am Staatstheater Saarbrücken, in Würzburg, Bremerhaven.
Zum ersten Mal in “Blaubart” bei uns, dann spielte sie die “Madeline Usher”, war dabei in “Shakespeare oder nicht Shakespeare”, war “Griselda”, die Braut, “Isabella”,
die Schwester des “Retter des Vaterlandes”, “Frau Vogelhuber” und im letzten Jahr war sie als “Lucrezia” zu sehen.
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Rainer Haring

Ausbildung und Diplom an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe, war Mitglied verschiedener Ensembles, so am Kammertheater und am Theater Baden-Baden. Spielte bei uns zum ersten Mal 2013 und seitdem ist er in fast allen Stücken dabei. So als “Richard”
in “Shakespeare oder nicht Shakespeare”. Er spielte “Rufus”, den Bräutigam in “Das Haus in der Rue Morgue” und “Hochzeitsnacht in der Rue Morgue”. 2019 war er als “Doktor Knock” zu sehen und im letzten Jahr war er “Carluccio”.

Peter Schmitt

Peter Schmitt Mitbegründer des “Theater in der Orgelfabrik”.
Arbeitete schon 1992 am Theater “Die Insel” und seit vielen Jahren als Technischer Leiter am “Kammertheater” in Karlsruhe.
Seit Beginn bei uns verantwortlich für Technik und vor allem für das Licht.

Christiane Recht

Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Saarbrücken. Danach Autorin, Redakteurin und Moderatorin für das Hörfunk-Kulturprogramm des SWR. Seit 2013 ergänzt Christiane Recht das Ensemble des Theaters in der Orgelfabrik bei den Mittwoch-Leseabenden.


Gabriele Michel

Gabriele Michel absolvierte 1974 ihre Ausbildung an der “Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg”. Danach Engagements am Stadttheater Pforzheim, Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden.
Spielte die Rolle der “Ulla Kempowski” in Eberhard Fechners Film “Tadellöser und Wolff” nach den Romanen von Walter Kempowski. Seit 1987 spielt sie in allen Stücken, ist Leiterin und Autorin im “Theater in der Orgelfabrik”.


Ulrike Schmitt

Absolvierte ihre Ausbildung an der Badischen Schauspielschule. Engagement am Kammertheater Karlsruhe. Seit 2002 in vielen Stücken am “Theater in der Orgelfabrik” zu sehen, so in “Der Meister und Margarita”, in “Der Untergang des Hauses Usher”, sie war “Muriel”, die Schwester des Bräutigams in “Das Haus in der Rue Morgue” und “Hochzeitsnacht in der Rue Morgue”, spielte mehrere Rollen in “Doktor Knock” und im letzten Jahr war sie Tognina.


Véronique Weber

Nach einer professionellen Ballettausbildung und einem Engagement am Stadttheater Pforzheim, machte sie eine Ausbildung zur Schauspielerin in Freiburg. Danach Engagements in Pforzheim, Freiburg und am Staatstheater Darmstadt. Bei uns war sie zum ersten Mal dabei als “Niobe”, das Dienstmädchen in “Zerbrochene Spiegel der Erinnerung”, in “Dr. Knock” gleich in mehreren Rollen zu sehen und im letzten Jahr war sie Annina.
Webseite: veroniqueweber.de

 

 

Kumar Ramayya

Im Hauptberuf Berater für Software, spielt Theater seit 1980 (“Theatre de Poche” und “Chingari” in Indien). Seit 1992 ist er beim „Theater in der Orgelfabrik“ und hat in vielen Stücken mitgewirkt. So in „Der Meister und Margarita“, in „Der Untergang des Hauses Usher“ als der Hausdiener Daniel in ” Shakespeare der nicht Shakespeare”. Nach der “Hochzeitsnacht in der Rue Morgue” war er im letzten Jahr wieder als Maccario dabei..

 

Katrin Wünschel

Absolvierte 2005 die Schauspielschule Stuttgart. Spielte im Kammertheater in Karlsruhe und nach einer Saison am Theater in der Orgelfabrik im „Molière“ wurde sie nach Bremen und Köln engagiert. Danach spielte sie bei uns die “Margarita” in „Der Meister und Margarita“, spielte in „Der Untergang des Hauses Usher“, die “Gertie” in „Spiel in Venedig” und 2016 in „Das Haus in der Rue Morgue“ „Wally“, die Freundin der Braut.


Oliver Grimm

Studium der Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte. In der Spielzeit 1986/87 Regieassistent am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Hörfunkredakteur beim SWR und Sprecher für SWR und DLF. Seit 2001 am “Theater in der Orgelfabrik” in vielen Rollen zu sehen, so als “Roderick Usher” in “Der Untergang des Hauses Usher”, in “Zerbrochene Spiegel der Erinnerung”, spielte er den “Manuel”, Bruder des “Retter des Vaterlandes”. In “Lang lebe Doktor Knock” war er in mehreren Rollen zu sehen. Und im letzten Jahr war er “Pasqualino”.


Winfried (Winni) Spiegel

Winni gehört seit nun mehr 14 Jahren als Kleindarsteller zum festen Bestandteil des Theaters in der Orgelfabrik

Oliver Fobe

Oliver Fobe Studierte Schauspiel an der Schule des Theaters der Keller in Köln. Es folgten Engagements am Millowitsch-Theater, bei den Freilichtspielen in Ettlingen, an den städtischen Bühnen Münster, am Staatstheater Kassel und spielt häufig am Kammertheater Karlsruhe. Bei uns nach einem kurzen Gastauftritt in „Shakespeare oder nicht Shakespeare“ zum ersten Mal in einer großen Rolle dabei.
Webseite: ofobe.de

Unser Stück 2021