Theater in der Orgelfabrik

32 Jahre „Theater in der Orgelfabrik“ das heißt: 52 Uraufführungen in dieser Zeit.

Ins Leben gerufen wurde das Theater in der Orgelfabrik 1987. Ausgangspunkt und der ‘zündende Funke’ war dieser ungewöhnliche Raum und seine ganz besondere Atmosphäre.

Ein ‘Autorentheater’ wurde ins Leben gerufen, das ausschließlich Uraufführungen in seinem Programm hat. Die Stücke im “Theater in der Orgelfabrik” hatten von Anfang an einen unverwechselbaren Charakter. Sowohl auf Persönlichkeiten aus Geschichte oder Literatur wie Caspar Hauser, Casanova, Molière, Don Giovanni, als auch auf bestimmte Themen hin werden die Stücke geschrieben – so die Trilogie um das Schicksal der Titanic, ‘Haus Frankenstein’ oder ‘Dr. Jekyll & Mr. Hyde’, ‘Blaubart’ und ‘Der Untergang des Hauses Usher’.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei schon seit Jahren auf die theatralische Umsetzung von Erzählungen großer deutschsprachiger Dichter gelegt, wie in Thomas Manns ‘Tod in Venedig’, und die Kafka-Trilogie ‘Kafkas Schloß’, ‘Kafkas Die Verwandlung’, ‘Der Proceß’ die erweitert wurde um ein neues Stück, ‘Ein Bericht für eine Akademie’. Auch einen Roman des russischen Autoren Michail Bulgakow haben wir auf die Bühne gebracht, “Der Meister und Margarita”. Dann folgte ‘Der Fluch des Golem’, ‘Shakespeare oder nicht Shakespeare’, ‘Spiel in Venedig’ und im letzten Jahr stand ‘Das Haus in der Rue Morgue’ auf dem Spielplan.

Und so läuft, wie immer in den Sommermonaten als “Bereicherung des Karlsruher Kulturlebens” das “Theater in der Orgelfabrik” auf Hochtouren.

Unser Ensemble


Franco Rosa

Franco Rosa promovierte 1977 an der Universität Mailand als Doktor der Philosophie. Engagement am Staatstheater Wiesbaden als Assistent, Schauspieler und Regisseur. Danach am “Gran Teatro La Fenice” in Venedig als Tourneeleiter. Mitarbeit bei italienischen Gastspielen von Pina Bausch als Übersetzer. Seit 1987 Regisseur und Leiter des “Theater in der Orgelfabrik”


Martina Eckrich

Martina Eckrich absolvierte die “Hochschule für Musik und darstellende Kunst” in Saarbrücken. Danach Engagements am Staatstheater Saarbrücken, in Würzburg, Bremerhaven. Zum ersten Mal in “Blaubart” bei uns, dann spielte sie die “Madeline Usher”, war dabei in “Shakespeare oder nicht Shakespeare” und im letzten Jahr war sie “Griselda, die Braut”.


Rainer Haring

Ausbildung und Diplom an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe, war Mitglied verschiedener Ensembles am Kammertheater Karlsruhe und zuletzt am Theater Baden-Baden. Bei uns zum ersten Mal 2013 und seitdem ist er in allen Stücken dabei. So als „Richard“ in „Shakespeare oder nicht Shakespeare“ und im letzen Jahr spielte er „Rufus, den Bräutigam“ in “Das Haus in der Rue Morgue”.

Peter Schmitt

Peter Schmitt Mitbegründer des “Theater in der Orgelfabrik”.
Arbeitete schon 1992 am Theater “Die Insel” und seit vielen Jahren als Technischer Leiter am “Kammertheater” in Karlsruhe.
Seit Beginn bei uns verantwortlich für Technik und vor allem für das Licht.

Christiane Recht

Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Saarbrücken. Danach Autorin, Redakteurin und Moderatorin für das Hörfunk-Kulturprogramm des SWR. Seit 2013 ergänzt Christiane Recht das Ensemble des Theaters in der Orgelfabrik bei den Mittwoch-Leseabenden.


Gabriele Michel

Gabriele Michel absolvierte 1974 ihre Ausbildung an der “Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg”. Danach Engagements am Stadttheater Pforzheim, Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden.
Spielte die Rolle der “Ulla Kempowski” in Eberhard Fechners Film “Tadellöser und Wolff” nach den Romanen von Walter Kempowski. Seit 1987 spielt sie in allen Stücken, ist Leiterin und Autorin im “Theater in der Orgelfabrik”.


Ulrike Schmitt

Ulrike Schmitt Absolvierte ihre Ausbildung an der Badischen Schauspielschule. Engagement am Kammertheater Karlsruhe. Seit 2002 in vielen Stücken am „Theater in der Orgelfabrik“ zu sehen, so in „Der Meister und Margarita“, in „Der Untergang des Hauses Usher“ und im letzen Jahr war sie „Muriel, die Schwester des Bräutigams“ in “Das Haus in der Rue Morgue”.


Véronique Weber

Véronique Weber nach einer professionellen Balletausbildung und einem Engagement am Stadttheater Pforzheim, Ausbildung zur Schauspielerin in Freiburg. Danach Engagements in Pforzheim, Freiburg und am Staatstheater Darmstadt. Bei uns zum ersten Mal dabei.
Webseite: veroniqueweber.de

 

Kumar Ramayya

Im Hauptberuf Berater für Software, spielt Theater seit 1980 (“Theatre de Poche” und “Chingari” in Indien). Seit 1992 ist er beim „Theater in der Orgelfabrik“ und hat in vielen Stücken mitgewirkt. In „Der Meister und Margarita“, in „Der Untergang des Hauses Usher“ und im letzen Jahr war er “Oskar, der Innenarchitekt”.

Katrin Wünschel

Absolvierte 2005 die Schauspielschule Stuttgart. Spielte im Kammertheater in Karlsruhe und nach einer Saison am Theater in der Orgelfabrik im „Molière“ wurde sie nach Bremen und Köln engagiert. Danach spielte sie bei uns die “Margarita” in „Der Meister und Margarita“, spielte in „Der Untergang des Hauses Usher“, die “Gertie” in „Spiel in Venedig” und 2016 in „Das Haus in der Rue Morgue“ „Wally“, die Freundin der Braut.


Oliver Grimm

Oliver Grimm Studium der Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte. Beim SWR als Moderator. Seit 2001 am Theater in der Orgelfabrik in vielen Rollen zu sehen, so als Roderick Usher in „Der Untergang des Hauses Usher“, in „Shakespeare oder nicht Shakespeare“ und im letzten Jahr spielte er den “Egeus, den Cousin des Bräutigams”.


Winfried (Winni) Spiegel

Winni gehört seit nun mehr 10 Jahren als Kleindarsteller zum festen Bestandteil des Theaters in der Orgelfabrik

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Oliver Fobe

Oliver Fobe Studierte Schauspiel an der Schule des Theaters der Keller in Köln. Es folgten Engagements am Millowitsch-Theater, bei den Freilichtspielen in Ettlingen, an den städtischen Bühnen Münster, am Staatstheater Kassel und spielt häufig am Kammertheater Karlsruhe. Bei uns nach einem kurzen Gastauftritt in „Shakespeare oder nicht Shakespeare“ zum ersten Mal in einer großen Rolle dabei.
Webseite: ofobe.de

Unser Stück 2019